Persönliches von und über mich


MaledivenSchon seit meiner Kindheit bin ich verrückt nach Wasser und sehr naturverbunden. Mich haben immer die Fernsehreportagen über die Expeditionen von Jacques-Yves Cousteau faziniert und es war immer ein Lebenstraum von mir, auch in die Unterwasserwelt eintauchen zu können. Ich habe also angefangen mit Schnorchelausrüstung die Gewässer unsicher zu machen.

Das Tauchen mit Gerät hielt ich immer für unbezahlbar und wahnsinnig gefährlich. Auch dachte ich, dass man nur als Forscher auf fernen Expeditionen und nicht als "Normalbürger" eine Gelegenheit dazu hat.

Im Urlaub in der in der Karibik hatte ich den ersten Berührungspunkt mit der Sport- und Freizeittaucherei und PADI. Schon in der ersten Pool-Lektion hatte ich das Gefühl, dass sich jetzt ein Lebenstraum für mich erfüllen wird. Der erste Atemzug unterwasser wird unvergessen bleiben und die ersten Tauchgänge im Meer erlebte ich wie einen wahr gewordenen Traum. Im Feuer der Euphorie entschied ich mich, einen Tauchschein zu machen und so habe ich hintereinander die PADI-Kurse "Open Water Diver (OWD)" und "Advanced Open Water Diver (AOWD)" durchlaufen und bin jeden Tag im Meer getaucht. In meiner Begeisterung hätte ich auch ohne zu zögern bei den Navyseals gezeichnet. Nach meiner Heimreise erlag ich der Vermutung, dass es nur ganz wenige Taucher in Deutschland gibt und den Tauchverband PADI in Deutschland sowieso keiner kennt. So war ich doch sehr erfreut, als ich dann einen Tauchshop fand, der dazu noch mit PADI-Logos übersäht war. Zu dieser Zeit war Tauchen allerdings noch nicht so ein Breitensport wie heute und selbst in Berlin gab es nur eine handvoll Tauchläden - heute kaum noch vorstellbar.

CuracaoIn meinem Eifer habe ich mir sofort eine komplette Tauchausrüstung gekauft und wurde dabei sehr gut beraten, so dass ich eine qualitativ hochwertige Ausrüstung kaufte, die zwar ihren Preis hatte, aber z.T. noch heute von mir benutzt wird. Darunter war auch ein Naßtauchanzug, den ich aber bald gegen einen Trockentauchanzug wechselte. So habe ich meine ersten selbstständigen Tauchgänge (unvernünftigerweise, aber ohne Tauchpartner nicht anders möglich) solo unternommen und bin in jeden See gesprungen, weil ich ja noch nicht wusste wo die besten Tauchplätze sind. Mit der Zeit habe ich in den Tauchläden und im Internet viele Tauchpartner und Freunde kennengelernt mit denen ich dann die Unterwassererlebnisse teilen konnte.

Familienmitglieder und viele Bekannten waren sehr interesseiert an meiner neuen Leidenschaft. Den Einen oder Anderen habe ich sogar mal im flachen Wasser einige Atemzüge unter Wasser nehmen lassen. Alle waren begeistert und auch ich hatte noch meine erste Begeisterung für das Tauchen gut in Erinnerung. So hatte ich den Wunsch anderen das Tauchen lehren zu können. Aus diesem Grund habe ich 1997 eine Ausbildung zum PADI-Tauchlehrer gemacht.

Seitdem habe ich schon so einigen Menschen das Tauchen beigebracht. Mit der Zeit habe ich aber gemerkt, dass manche Personen das Tauchen nur aus einer Laune heraus lernen wollten, z.B. weil sie meinten dadurch mehr Frauen/Männer kennenzulernen, mit einem Tauchschein im Freundeskreis angeben zu können, oder einfach nur den "Kick" suchten - aber dann das Tauchen nicht ernsthaft weiter betrieben. Auch wurde das Tauchen vom Genußhobby zum Job. Da ich mit der Ausbildung keine Gewinnabsicht verbinde, da es nicht mein Hauptberuf ist, und ich immer viel mehr Mühe und Zeit in die Ausbildung investiere als vorgeschrieben, hat mich das sehr genervt.


Weißspitzenriffhai

Heute sehe ich mir die potentiellen Tauchschüler sehr genau an und hinterfrage auch, warum sie Tauchen lernen wollen. Es bestehen viele falsche Vorstellungen oder gar Ängste, die ich nehmen kann. Einige haben sich auch keine Gedanken gemacht, sind gesundheitlich nicht geeignet oder wollen nach der Tauchausbildung das Tauchen nicht weiter als Hobby pflegen, weil sie keine Zeit, zuwenig Geld oder andere Verpflichtungen haben. In den letzgenannten Fällen möchte ich nicht meine Energien für eine zeitintensive Ausbildung mit hoher Qualität verschwenden, sondern verweise hier auf kommerziell ausgerichtete Tauchschulen. Da ich mit der Tauchausbildung nicht meinen Lebensunterhalt bestreite, sondern ich das Ganze als Hobby betreibe, läuft es für mich auf ein Nullsummenspiel hinaus - Du verstehst sicherlich, dass ich mich dafür nicht auch ärgern will.

Barsch an BaumEigentlich wohl eher unüblich für einen PADI-Tauchleherer, oder?

Wer bei mir das Tauchen lernt, der erhält eine umfassende Ausbildung nach den PADI-Standards und darüberhinaus eine Einweisung in die Tauchplätze unserer Gegend. Auch gebe ich die Gelegenheit Tauchpartner kennenzulernen mit denen man nach Abschluss der Ausbildung eigene Tauchausflüge unternehmen kann. Die Großzahl meiner ehemaligen Tauchschüler sind jetzt begeisterte Taucher und stehen immer noch mit mir in Kontakt und sind z.T. eng mit mir befreundet. So bilde ich zwar nicht massenhaft aus, habe aber mehr Freude dabei, wenn ich sehe, dass der Erfolg meiner Mühe sichere Taucher sind, die ein neues spannendes Hobby erlernt haben und gerne Tauchen gehen.

Sicherlich könnten wir auch gemeinsam Tauchschulen rund um den Globus auf die Beine stellen, denn an Wissen und Erfahrung mangelt es uns dazu nicht. Wir haben aber alle einen "richtigen" Beruf mit viel Streß und Familien, die ernährt und umsorgt werden wollen. Daher ist Scubastation.de nicht kommerziell, sondern eher unser "Happy Place" in dessen Welt wir dem reichlichen Alltagsstress entfliehen.


Leider findet sich nicht immer gleich ein Buddy der in dem Momenrt Zeit hat, wo man Tauchen möchte und man selbst hat auch nicht immer Zeitt - so ist die Idee für Scubastation.de geboren.

www.scubastation.de